Der Vierte Weg ist ein spirituelles System zur inneren Evolution des Menschen in seinem täglichen Leben. Ein wesentliches Symbol für diesen transformatorischen Prozess ist das Enneagramm.
Meditation (lat. meditatio = „das Nachdenken über“; auch in der Bedeutung „zur Mitte ausrichten“ von lat. medius = „die Mitte“) ist eine in vielen Religionen und Kulturen geübte grundlegende religiöse oder spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. Insbesondere in östlichen Kulturen ist sie eine zentrale religiöse und (bewußt oder unbewußt) bewusstseinsverändernde Praxis. Ein regelmäßig praktizierter Rückzug der Sinne, etwa bei kontemplativem Sitzen oder Gehen, übt in eine ständige bewußte Haltung ein.
Die Essener (auf der zweiten Silbe betont; die Stadt Essen ist damit nicht verwandt) oder Essäer (aramäisch die Frommen) waren eine religiöse Gruppierung innerhalb des Judentums und wurden vermutlich um 150 v. Chr. gegründet. Mit dem Christentum haben sie entgegen einer Reihe von populistischen Veröffentlichungen nichts zu tun, da sie - im Gegensatz zur Verkündigung Jesu von Nazareth - in besonderem Maße an kultischer Reinheit interessiert waren und den Kontakt zu "Zöllnern und Sündern" gemieden hätten.
Der Buddhismus entwickelte sich ursprünglich auf dem indischen Subkontinent, wo Siddhartha Gautama (Sanskrit; Pali: Siddhattha Gotama; ca. 563 v. Chr. bis 483 v.Chr) als Prinz im lokalen Königsgeschlecht der Shakya in Lumbini, im nordindischen Fürstentum Kapilavastu, zur Welt kam. Im Alter von 35 Jahren erlangte er nach der Lehre des Buddhismus Bodhi ("Erleuchtung", "Erwachen") und wurde in der Folge als "der Buddha" bezeichnet, der "Erleuchtete" oder "Erwachte" ...